Beratungshilfe

Bei fehlender finanzieller Leistungsfähigkeit können Sie Beratungshilfe beantragen, sofern Sie selbst schon eigene Anstrengungen zur Regelung der Angelegenheit unternommen haben.

Für die Durchführung von Widerspruchsverfahren ist nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts regelmäßig Beratungshilfe zu bewilligen. Wenden Sie sich bitte an das Amtsgericht Ihres Wohnsitzes und bitten unter Vorlage der die Angelegenheit betreffenden Unterlagen und von Nachweisen über Ihre Ein- und Ausgaben um die Ausstellung eines Beratungshilfescheines

Wenn Sie diesen bei uns vorlegen, sieht der Gesetzgeber lediglich eine Eigenbeteiligung von 15,00 €, die wir in begründeten Fällen auch erlassen können. Ob Sie einen Anspruch auf Bewilligung von Beratungshilfe haben, können Sie mit dem Programm „PKH-fix“ errechnen, das vom Justizministerium des Landes NRW zur Verfügung gestellt wird

Bitte sorgen Sie vor Vereinbarung eines Termins für das Vorliegen des erforderlichen Berechtigungsscheins und bringen diesen dann im Original mit. Den Berechtigungsschein können Sie bei dem Amtsgericht beantragen, dass für Ihren Wohnsitz zuständig ist. Dorthin sollten Sie Dokumente über die Angelegenheit, Ihr Einkommen und Ihre Ausgaben mitnehmen.